Anerkennungsberatungsstelle in Potsdam

Ziel:

Die Anerkennungsberatungsstelle Potsdam berät sowohl Personen, die ihren Abschluss im Ausland erworben haben und in Deutschland anerkennen lassen möchten, als auch Beratungsstellen, Arbeitsverwaltungen und Arbeitgeber, die sich zu den Themen "Anerkennung ausländischer Qualifikationen" und „Qualifizierungen im Kontext des Anerkennungsgesetzes“ informieren möchten.

Hintergrund:

Im April 2012 trat das BQFG (Bundesgesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen) - auch Anerkennungsgesetz genannt, in Kraft. Für die landesrechtlich geregelten Berufe ist am 1. Januar 2014 das Brandenburgische Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen (BbgBQFG) in Kraft getreten. Durch die Gesetze soll erreicht werden, dass Personen ihren im Ausland erworbenen Abschluss einfacher in Deutschland anerkennen lassen können.

Angebot:

Erstberatung und Orientierung

  • Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen und dem Verfahren zur Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland
  • Vorklärung des Anliegens und des Anspruchs auf ein Anerkennungsverfahren
  • Vorprüfung des möglichen deutschen Referenzberufs zum Zweck des Verweises an die richtige zuständige Stelle
  • Rechtliche Fragen (grundlegende Informationen zu Fragen der Einreise, des Aufenthalts und des Arbeitsmarktzugangs)
  • Berücksichtigung des regionalen Arbeitsmarktzugangs (nachgefragte Berufsprofile)
  • Einschätzung der Deutschkenntnisse soweit Sprachanforderungen für die Anerkennung bestehen
  • Vorbereitung und Hinweise für den Antrag auf Anerkennung

Verfahrensbegleitung

  • Dokumentenanalyse
  • Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen
  • Begleitung während des Anerkennungsprozesses
  • Erläuterung von Bescheiden („Übersetzung“ in die nächsten Schritte)

Qualifizierungsberatung

  • Überblick über Qualifizierungswege im Kontext des Anerkennungsgesetzes
  • „Übersetzung“ der im Bescheid festgestellten wesentlichen Unterschiede in mögliche Ausgleichsmaßnahmen
  • Feststellung des Bedarfs an integriertem Fach- und Sprachlernen, wenn (berufsbezogenes) Deutsch als wesentlicher Unterschied festgestellt wurde
  • Informationen über Fördermöglichkeiten durch IQ und weitere Finanzierungsmöglichkeiten (SGB II und III, Stipendienprogramme etc.)

Mehr Informationen zum Thema Anerkennung finden Sie hier.

Die Beratung ist persönlich, per E-Mail oder telefonisch möglich.

Im Rahmen des Teilprojekts werden auch Schulungen für Beschäftigte in Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Migrationsberatungsstellen und anderen Institutionen zu diesem Thema angeboten.

Kontakt:

Julia Lexow-Kapp

Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg
Referat Frauen und Arbeitsmarkt, Arbeits- und Existenzgründungsförderung
Heinrich-Mann-Allee 103, Haus 8
14473 Potsdam

Telefon (0331) 866-5274
E-Mail: julia.lexow-kapp(at)masgf.brandenburg(dot)de

In Kooperation mit: 
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