BAMF-Forschungszentrum untersucht Integration von Geflüchteten auf dem Land

[BAMF] Bei Migration und Integration denken viele zunächst an städtische Phänomene. Mit dem verstärkten Zuzug von Geflüchteten in den letzten Jahren und der 2016 eingeführten Wohnsitzregelung erweitert sich jedoch der räumliche Fokus. Das Forschungszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat deswegen in einer Studie untersucht, wie die Integration von Geflüchteten auch in ländlichen Räumen gelingen kann.

Während die vier für die Studie betrachteten westdeutschen Landkreise bereits Erfahrungen mit früheren Zuwanderungsbewegungen hatten, wurde in den beiden ostdeutschen Landkreisen der vermehrte Zuzug von Geflüchteten seit 2015 viel stärker als neues Phänomen gesehen. Diese unterschiedlichen migrationshistorischen Erfahrungen wirkten sich nach den Ergebnissen der qualitativen Interviews in vielfältiger Weise aus: zum Beispiel, wie die zugezogenen Personen durch die Bevölkerung wahrgenommen werden, wie Arbeitgeber*innen handeln oder ob entsprechende Verwaltungsstrukturen und Konzepte vorhanden sind. Untersucht wurden außerdem zentrale Integrationsbereiche wie Wohnen, Bildung, der Zugang zum Arbeitsmarkt, die soziale Integration und das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete durch die schon länger ansässige Bevölkerung.

Die vollständige Pressemitteilung und die Studie "Integration von Geflüchteten in ländlichen Räumen" finden Sie hier.


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